Luft anhalten und Arschbacken zusammenkneifen

war heuer meine Devise bei den 6. offenen österreichischen APNEA Meisterschaft.

Ich ließ mich von meiner Arbeitskollegin wieder „überreden“ mitzumachen.
Es kostet mich ein ganze Menge Überwindung, da ich das ganze Jahr nur 1x Üben war.

Aber es war wieder so Geil 🙂

Ich habe dann doch im Streckentauchen ohne Flossen 26 Meter (inkl. Wende) geschafft.
Ja, ich weiß es gibt Leute die Tauchen über 100 Meter. Vor diesen ziehe ich meinen Hut.

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7 Tage in Stille

7 Tages Meditation in Wien

Ich bin jetzt schon das 8 Jahr dabei und dachte da kann ich jetzt mal a bisserl mehr schreiben.
Hier waren aber gemischte Meditations Tage dabei. Mal 3,dann 5 und 7 Tage.

Heuer waren es wieder 7 Tage und erstmals im neuen Tempel im Wien.
Ich war total überrascht wie toll die Räumlichkeiten sind.
500 qm zum Sitzen, Laufen und für Yoga. Geschlafen haben die Herren wieder einmal am Boden, die Damen auf Matratzen. Es waren 40 TeilnehmerInnen.

Einmal bin ich nach 2 Tagen einfach aufgestanden und gegangen.
Und hier kommt das angenehme an der Art und Weise wie die chinesischen Meister damit umgehen.
Ich bin zum Meister gegangen um habe gesagt „Ich gehe jetzt heim“, er sagt „Danke das du warst“.
Es kam kein „Wieso und Warum“ das hat mich total beeindruckt, da ich mir schon alle möglichen Antworten ausgedacht habe, wenn ich einfach aufstehe und heimgehe.

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Lebendiger Kurs mit Skelett

YLA 2015 September 4. Wochenende

Freitag Pranayama mit Selma

Es war Ujjayi Atmung in verschiedenen Arten.
Kann ich nicht mehr viel dazu sagen, ich bin bei der Entspannung teilweise voll eingeschlafen.
Und grad gut war’s. 🙂

Samstag Vormittag Asana’s mit Ariadna
Gelernte Asanas:
Vira I, Parsvotanasana, Prasarita Padottanasana, Schräge Ebene, Chaturanga, Gomukhasana, Vajrasana,

Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag Anatomie mit Martina Wastl

Der Unterrichts Stil von Martina ist sehr erfrischend und lebendig,
obwohl ihr Partner ein Skelett ist 🙂

Die Verbindung zwischen Körper und Asana wurde jedenfalls hervorragend herausgearbeitet
und anhand von Asanas auch praktisch dargestellt.

Hier kamen schon sehr viele „Aha“ Erlebnisse heraus. Ich komme in der Brücke nicht ordentlich hoch, weil ich die Kraft „noch“ nicht aus den Füßen nehme. Hier hab ich für mich den Konnex zwischen den Taiji Übungen wieder gefunden.  Es gibt Taiji Meister die von mehreren Leuten nicht umzuwerfen sind. Diese Meister beherrschen einfach die „Bandas“, wie sie im Yoga heissen, einzusetzen. Mir wurde auch klar was mit diesen Verschlüssen im Yoga gemeint ist.

Zuhause hab ich bemerkt, das sich ein Anatomie Buch jetzt schon viel besser liest.

Fazit:
Ein Anatomie Kurs (am besten mit Martina Wastl) ist ein „must have“ bei einer Yogalehrer Ausbildung.

Weichgespült

die Anregung kam von meinem Arbeitskollegen.
Und jetzt stelle ich meinen Weichspüler selbst her. 🙂

Das genial daran ist die Einfachheit des Rezeptes.

1 Liter kaltes Wasser und dann 5 – 6 Esslöffel Zitronensäure pro Liter hinzu geben.

Zitronensäure gibt es als Kristalle z.b. bei EBAY in der Apotheke oder im Lagerhaus.

Mit ätherischen Ölen gibt man dem Weichspüler seine Duftrichtung
Ich gebe 20 – 25 Tropfen pro Liter hinzu. Meine Favoriten sind Zitrone, Blutorange und Lavendel.

Fertig.

Yoga Intensiv

Unsere 5 tägige Yoga Intensiv Ausbildung fand auf der Schwarzenbergalm statt.

Die Hauptthemen waren:
Philosophie mit Eberhard Bärr , Yoga Lehrproben und Ayurveda.
Ich hatte schon ein ganze Seite geschrieben wie schön es war, dann aber alles über Bord geschmissen und einen Haiku draus gemacht.

Nur mit Gemüse
Muskeln und Seele gestärkt
es war der Bärr los.

 

 

Im Zeichen der Asana

Ich merke gerade jetzt, das schon sehr viel Zeit vergangen ist, und ich eigentlich nicht mehr genau weiß, was war im Juni Wochenende in der Ausbildung noch mal? Aber auch eine gute Gelegenheit mal zu überprüfen was ist jetzt bei mir hängen geblieben.

Am Freitag war es Angenehm, a bisserl Yoga und dann Eberhard Bärr Yoga Philosophie. Netter Ausklang der Arbeitswoche.

Am Samstag Asana’s mit Ariadna. Der Schwerpunkt war auf Steh- und Sitzhaltungen und Vorwärtsbeugen. Des war dann doch teilweise schon Anstrengend. Was mir auffällt ist, das mache Teilnehmer ganz viel aufschreiben und ich fast nix ?!?

Sehr cool war das wir abwechselnd mit den Seilen mit Yoga Stühlen und auf der Matte gearbeitet haben.

Am Samstag Nachmittag dann der Schock – 3 Stunden alleine – ohne Lehrer – wie soll das Funktionieren – starkes Murren in der Gruppe 😦

Ich war froh drüber. Es war wie in der Schule wenn der Lehrer nicht dabei ist, ist am Lustigsten  🙂
Wir wurden in Gruppen eingeteilt und Los ging es. Ich hatte eine Super Gruppe erwischt die genau nach meinem Leitspruch „99% im Yoga ist Praxis 1% Theorie“ arbeitet. Und so haben wir uns 3 Stunden lang extrem gut selbst unterrichtet. Was ich so beobachten konnte, ging es in allen anderen Gruppen ebenfalls sehr gut.

Am Sonntag war dann Wiederholung, Feedback Runden und Aufbau/ Gestaltung einer Yoga Stunde.

Nächstes Wochenende sind wir dann auf der Schwarzenbergalm zum Intensiv Yoga.

Hilfsmittel erlaubt

Ich habe mir einen Kopfstand Stuhl gekauft.

Man kann damit wunderbar verschiedene Positionen ausprobieren ohne die HWS zu strapazieren.
Getestet haben ihn derzeit 2 Personen. Ein Yoga Neuling und eine Person wo die HWS beleidigt ist.

Überrascht war ich, wie einfach der Yoga Neuling in den Kopfstand kommt, und wie glücklich man sich fühlen kann wenn man dann trotz beleidigter  HWS im Kopfstand steht.

Fazit:

War nicht ganz billig aber ganz brauchbar.  🙂

 

 

Schwebezustand

Zweites WE Mai YLA 2015

Ich bin alle 3 Tage im Schwebezustand Nachhause gekommen.

Am Freitag war eine SuperDrupa Entspannung mit Selma.
Samstag und Sonntag war folgendes:
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Mitgenommen hab ich das Zitat von Aadil Palkhivala:
Betrachte Regeln ohne Ausnahme immer mit Skepsis.

und die Übungen für die Innenrotation der Hüfte, die ich 2 Tage angenehm spüren durfte 🙂

Fazit diesmal in einem Haiku:
innenrotation
viel Luft unter den Füßen
schwebende Hüfte

 

 

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …

… der Hermann Hesse hat sicher auch Yoga praktiziert 🙂

Der Zauber für mich ist, die Schönheit der Aufgabe, die ich mir hier gestellt habe.

Super ist das in dem Kurs lauter nette Menschen aus verschiedenen Bereichen und Ländern teilnehmen.

Der Freitag hat dann gleich mal mit einer Originellen Meditation‘s Musik begonnen.
Marvin Gaye mit „Let’s Get It On“.

Vorstellungsrunde der Lehrenden und der Lehrer.

Samstag:

Yoga Praxis
Gruppenarbeit
Gruppendynamische Übungen
Fotos von der Gruppen und Einzeln
Food for thought: Mantra von Patanjali, Ziel von Yoga: Kaivalya (Freiheit), die 3 Gunas,

Acro Yoga mit Justine Hoang.

Zum Kennenlernen genau das richtige. Die Übungen waren teilweise sehr schwierig und es ging Zack , Zack, Asana fertig und die nächste.

Mein Online Album hat auch wieder eine sinnvolle Verwendung gefunden.
Alle Bilder, Audio Dateien vom Kurs werden hier hoch geladen.
Ist jetzt kein Online Album mehr, sondern ein Karma Yoga Album ☺

Die Fotos hierzu findest du hier.

Sonntag:

Meditation mit Florian Palsinky.

Genau nach meinem Geschmack. Das Lob geb ich jetzt nicht weil er mein Freund ist, sondern weil der Florian Menschen auf eine Meditation vorbereiten wirklich gut kann. Es wurden alle Möglichen Sitz Variationen erklärt. Dazu die Hilfsmittel die man verwenden kann. Wird immer wieder völlig unterschätzt und ist aber total wichtig.

Und plötzlich konnte manche Teilnehmer die nach eigenen Aussagen höchstens 2 min. sitzen können, ganz locker 20 min. sitzen.

Ein echtes Highlight war die Auswirkung bei einer Teilnehmerin. Sie konnte nach der Meditation ihr rechtes Knie am Boden ablegen, was bis dato unmöglich war.
Hier hat wirklich innerliche “Ent-spannung” stattgefunden die sich auf der Körperlichen Ebene wiederspiegelt.Ich konnte solche Auswirkungen schon öfters bei diversen Meditations Veranstaltungen beobachten.

Ich hatte von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag keinen Muskelkater. Was mir schon sehr seltsam vorkam weil ich immer Muskelkater bekomme.

Bei mir kam dann die “Ent-spannung” nach dem Workshop. Ich hatte am Sonntag Nachmittag dann am ganzen Körper voll den Muskelkater, nur gut das ich es liebe Muskelkater zu haben. Aber es wurde mir schon bewusst wie sehr ich dieses Wochenende dann doch Angespannt war. Es war aber auch sehr spannend.

Gelernt hab ich folgendes:
Ich gab einer Teilnehmerin den Ratschlag keine Socken bei der Meditation anzuziehen, in der Annahme Ihre Füße werden schon warm! Leider wurden ihre Füße nicht mehr warm. 😦

Fazit:
Blos net umadum gscheitln 🙂

(Zen-Weisheit)
Suche dir einen Meister wenn du willst, aber du wirst erst Fortschritte machen, wenn du erkennst, dass dir dein wirklicher Meister jeden Morgen im Spiegel erscheint.
aus dem Buch „Der Buddha als Coach“ von Andreas Herz (ISBN 978-3-7375-0676-1)